3. Hauptübung gemeinsam mit Feuerwehr Klosterneuburg

Die von BI Alexander Gutenthaler und V Benjamin Schriebl ausgearbeitete Hauptübung stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit: So galt es für die Übungsteilnehmer der Feuerwehren Kierling und Klosterneuburg eine große Anzahl an Übungsszenarien im Raum Kierling zu bewältigen.

 

Zum Zweck der Koordination der einzelnen Kräfte wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, die den Einsatzleiter BM Jerome Stocker organisatorisch unterstützte. Die Einsatzleitung testete ein neues elektronisches Einsatz-Management-System (EMS), welches die Erfassung der einzelnen Lagemeldungen und den effizienten Einsatz der verfügbaren Kräfte unterstützte.

Insgesamt mussten die beiden Feuerwehren sieben Szenarien bewältigen:

  • Ein PKW verunfallt im unwegsamen Gelände einer Bachböschung. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte werden mit einer Meschenrettung der Insassen sowie der anschließenden Fahrzeugbergung konfrontiert.
  • Nach einer Gasexplosion wird ein Bauarbeiter in einem einsturzgefährdeten Keller vermisst. Bevor eine sichere Rettung des Opfers gewährleistet werden kann, müssen die eingesetzten Atemschutztrupps zunächst die Decke des stark verrauchten Kellers mit Pölzmaterial stützen.
  • Eine Person erleidet einen Herzinfarkt auf einer Plattform  am Labordach des ISTA; gleichzeitig stürzt ein Arbeiter bei Revionsarbeiten in einen Schacht. Bei der Höhenrettung kommt die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Klosterneuburg zum Einsatz.
  • Die Menschenrettung einer leblosen Person auf einem Strommast im Bereich der Redlingerhütte wird durch eine Zufahrtsbeschränkung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen erschwert. Das benötigte Material und Werkzeug muss von den Feuerwehrleuten vom TLFA in ein entsprechenden Feuerwehr-Fahrzeug umgeladen werden.
  • Bei Forstarbeiten wird eine Person unter einem Baum eingeklemmt. Den beiden Feuerwehren stehen allerdings nur die GPS-Koordinaten des Unfallorts zur Verfügung.
  • Die Bergung eines Traktors fordert auf Grund unklarer Ortsangaben die Ortskunde der zugeteilten Feuerwehr-Kräfte.
  • Die Panikreaktion eines im Kanal verunfallten Arbeiters erfordert schnelles Handeln bei der Tiefenrettung.

Die Übungsteilnehmer bereicherten bei dieser Übung auf vielfältige Weise ihr Wissen für den Einsatz, und die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Kierling und Klosterneuburg konnte weiter verbessert werden!

 

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